Gewerkschaften und "neue Wirtschaft" - Möglichkeiten und Probleme der Interessenvertretung:
Der Übergang zur "neuen Wirtschaft" verbindet sich mit der Herausbildung neuer Arbeits- und Kooperationsformen, neuer Unternehmen und neuer Beschäftigtentypen mit anderen Mentalitäten, Interessenlagen und Problemstellungen. Die Gewerkschaften haben in diesem Sektor noch nicht ausreichend Fuß gefasst, unternehmen aber gegenwärtig vielfältige Anstrengungen, den Beschäftigten der "neuen Wirtschaft" adäquate Angebote der Interessenvertretung zu machen. Dabei geht es beispielsweise um kollektivvertragliche Regelungen für Telearbeit, die Beratung und Unterstützung von "freelancern", den Aufbau gewerkschaftlicher und betriebsrätlicher Strukturen in "start-up"-Unternehmen oder auch um die Durchsetzung von Schutz- und Zugangsrechten von "online"-Arbeitnehmern.